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Wer Fehler findet kann sie mir mitteilen Aktualisierung am 08.05.2017
: Milben

Krankheiten


Allgemeines

Milben, aus der Klasse der Spinnentiere, gehören zu den kleinsten Gliederfüßern.
Die wichtigsten Milben in der Vogelzucht sind:

                      rote Vogelmilbe
                      schwarze Vogelmilbe (nordische Vogelmilbe)
                      Luftsackmilbe
                      Federlinge
                      Futtermilbe
                      Grab-/Räudemilbe

rote Vogelmilben (Blutmilben)

Die rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae) ist eine nachtaktive Milbe, die sich nachts vom Blut der Vögel ernährt. Tagsüber ist die Milbe kaum zu sehen. Sie versteckt sich in den Ritzen der Vogelbehausungen (Sitzstangen, Schubfächer, Türen). Sie findet hier ideale Bedingungen, um ihre Eier (bis zu 300 Eier) abzulegen und sich zu vermehren. Man kann die rote Vogelmilbe nachweisen, indem man die gefährdeten Stellen untersucht. Hier finden sich, bei einem Befall, jede Menge rote und graue Blutmilben.
Blutmilben erkennt man im vollgesogenen Zustand an ihrer roten Farbe. Die "hungrige" Blutmilbe ist grau.
Sollte ein Vogel von Blutmilben befallen sein, wird der Vogel nachts sehr unruhig sein und sich oft kratzen. Die Folgen davon sind ein matter Vogel, der tagsüber viel schläft.
Die Entwicklung der Blutmilbe (vom Ei zur Larve) dauert bei ca. 20°C etwa 2 Tage. Je kälter es die Milbe hat desto länger dauert die Entwicklung zur Larve (bei ca. 10°C sind es 5 Tage).

Vorbeugung

Häufiges Reinigen der Voliere/Zuchtbox beugt dem Befall durch die rote Vogelmilbe vor. Hierbei sollten auch die Sitzstangen und sonstiges Zubehör gereinigt werden.
Neues Zubehör sollte vor der Verwendung heiß abgespült werden.

Behandlung

Bei einem Befall durch die Blutmilbe, gibt es ein paar Lösungsansätze, die aber nicht immer erfolgsversprechend sind.
Vorhandene "Gifte" (z.B. Ardap-Spray) erfüllen nicht immer den gewünschten Zweck, denn die Milben bilden Resistenzen. Wenn Anti-Milben-Sprays verwendet werden, sollte man dies in den Abendstunden tun, damit man die nachtaktiven Tiere auch erwischt.
Eine weitere Möglichkeit wären Raubmilben von Dutchys. Diese Milben ernähren sich nur von Blutmilben. Sollten die Raubmilben keine Nahrung mehr finden, verhungern sie.
Ein Mittel, das in Deutschland aber verboten ist, wäre Ocepou mit dem Wirkstoff Carbaryl (85%).
Eine weitere Möglichkeit wäre die Verwendung von Exner Petguard, einem ökologischen Mittel ohne Gift und Chemie. Dieses Mittel soll, laut Hersteller, die Fress- und Atemwege der Milbe verkleben, was dazu führt, dass die Milbe verendet. Gleichzeitig soll es für die Vögel nicht schädlich sein.

schwarze Vogelmilben

Die seltene schwarze oder nordische Vogelmilbe ist tagaktiv und lebt auf dem Vogel. Sie ernährt sich ebenso vom Blut des Vogels. Diese Vogelmilbe ist nicht so gefährlich, wie die rote Vogelmilbe, da die Anzahl der Milben auf einem Vogel begrenzt ist.
Man erkennt einen Befall, indem man sich die Federn des Vogels ansieht. Darauf erkennt man kleine, sich schnell bewegende, schwarze Punkte. Diesen Vogel sollte man danach separieren, um andere Vögel vor einer Ansteckung zu schützen. Eine Ansteckung erfolgt durch Überspringen der Milbe von Vogel zu Vogel.

Behandlung

                         verdünnte Ivomec-Lösung (Wirkstoff: Ivermectin) als Spot-on
                         Anti-Milben-Spray

 

Luftsackmilben

Die Luftsackmilbe (Sternostoma tracheacolum) befällt, wie der Name schon sagt, die Luftsäcke der Vögel. Erkrankungen der Luftsäcke führen zu Atemproblemen und schlimmstenfalls zum Tod der Vögel.
Die Milbe legt ihre Eier in die Nasenhöhlen der Vögel. Sobald die jungen Milben geschlüpft sind, wandern sie über die Luftröhre in die Lungen und Luftsäcke. Auf dem Weg dorthin ernähren sie sich von Blutbestandteilen aus der Schleimschicht in den Atemwegen.
Einen überhöhte Anfälligkeit für Luftsackmilben konnte man bei australischen Prachtfinken feststellen.
Sollten Vögel befallen sein, erkennt man dies daran, dass die Vögel niessen und versuchen, die Milben auszuhusten. Wenn man den Vogel ans Ohr hebt, hört man eine leichtes Pfeifen oder Knacken.
Beim Aushusten schleudern die Vögel Milben aus ihrem Hals, was zur Ansteckung weiterer Vögel führen kann. Auch die Trinkwasseraufnahme der befallenen Vögel kann zur Ansteckung weiterer Vögel führen, weil hierbei Milben ins Trinkwasser gelangen, das andere Vögel aufnehmen.

Behandlung

Ein Vogel, der von Luftsackmilben befallen ist wird mir einer verdünnten Ivomec-Lösung (Wirkstoff: Ivermectin) behandelt. Hierbei wird die Spot-on-Methode angewendet, nach der ein Tropfen im 4-Tages-Rhythmus (1., 5. und 9. Tag) in den Nacken des Vogels getropft wird.

Federlinge

Federlinge leben im Gefieder der Vögel und ernähren sich davon. Man erkennt sie an einer Ansammlung von dunklen Punkten, meistens im Großgefieder. Sie legen ihre Eier (Nissen) an die Äste der Federn.
Federlinge schwächen den Vogel, indem sie sein Gefieder zerfressen und somit zerstören. Dies führt häufig zu einer ständigen Mauser führt.

Futtermilben

Futtermilben findet man in Körnermischungen sowie Kraft- und Aufzuchtfutter. Sie sind ein Beleg dafür, dass das Futter nicht frisch ist.
Zur Vorbeugung sollte man das Futter immer kühl und trocken lagern. Hierzu verwendet man Gefäße, die luftdicht verschlossen werden können.

Grab-/Räudemilben

Die Grab- oder Räudemilbe lässt sich in zwei unterschiedliche Räudemilben-Arten unterscheiden:

                       Beinräude-Grabmilbe (Knemidocoptes pilae/jamaicensis/mutans)
                       an Beinen und Füßen

                       Schnabelräude (Knemidocoptes laevis)
                       am Schnabel, speziell bei Krummschnäbeln

Der Lebenszyklus dieser Milben ist abhängig vom Leben des Vogels, stirbt der Vogel dann sterben auch die Milben ab.
Diese Milben graben sich in die Haut bzw. in den Schnabel. Man kann die entstehenden Löcher mit dem bloßen Auge erkennen.
Nach einiger Zeit erkennt man Wucherungen am Schnabel, um die Nasenhöhle, an den Augen sowie an Füßen und Zehen. Diese Wucherungen sind vernarbte Höhlen, die die Milben gegraben haben.

Behandlung

Die Vögel kratzen diese Wucherungen oft auf, was eine große Ansteckungsgefahr für die anderen Vögel bedeutet. Deshalb müssen betroffene Vögel schnellstens separiert werden.
Danach erfolgt eine Behandlung, mit der die gegrabenen Gänge verschlossen und die Milben somit erstickt werden. Hierzu verwendet man:

                       Parrafin
                       Glycerin
                       Neo Ballistol (Waffenöl)
                       Peru-Balsam

 

Mit einem dieser Mittel werden die Wucherungen eingerieben. Nach 3-4 Tagen können die eingeweichten Wucherungen entfernt werden. Die Behandlung sollte man nach 10-14 Tagen wiederholen.
Eine weitere Möglichkeit wäre die Behandlung mit einer verdünnten Ivomec-Lösung (Wirkstoff: Ivermectin). Hierbei wird die Spot-on-Methode angewendet, nach der ein Tropfen im 4-Tages-Rhythmus (1., 5. und 9. Tag) in den Nacken des Vogels getropft wird.

 

 

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