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Wer Fehler findet kann sie mir mitteilen Aktualisierung am 08.05.2017
: Vererbungslehre Deutsche Haube

Vererbung der Deutschen Haube


Im folgenden möchte ich in diesem Sinne auf Faktoren wie Haube und meiner farbe Ivoor eingehen.

  

 

Haubenfaktor

Der Haubenfaktor bewirkt einen rund an einem Mittelpunkt angeordneten Federwirbel auf dem Oberkopf. Unbeachtet dessen ist die Qualität der Haube im Sinne des Standards und der jeweiligen Haubenrasse abhängig von der Rasse betreffenden Kopfform und nicht zuletzt von der Selektion auf die jeweils gewünschte Haubenqualität. Nicht zu unterschätzen ist hierbei die Einbeziehung des jeweiligen Glattkopfpartners welcher maßgeblich dazu beiträgt, ob die Haube die gewünschte Qualität in der Nachzucht bringen wird.

Der Haubenfaktor vererbt frei dominant. Frei deshalb, weil er seinen Sitz nicht auf den Geschlechtschromosomen, sondern auf den Autosomen(alle übrigen Chromosomen) hat und somit nicht geschlechtsabhängig vererbt.

Bei dominanten Eigenschaften gibt es in der Regel „einfaktorige (heterozygot) und zweifaktorige (homozygot) Vögel. Im Falle des Haubenfaktors ist jedoch der zweifaktorige bzw. reinerbige Haubenvogel nicht lebensfähig, man spricht hierbei von einem sogenannten Letalfaktor. Aus diesem Grunde ist die Verpaarung zweier Haubenvögel zu unterlassen, nicht zuletzt auch im Sinne des Tierschutzgesetz.

Die uns bekannten Haubenvögel sind daher alle einfaktorige Vögel, wo im Zusammenspiel des Genpaares, der dominante Part Haube den rezessiven Part Glattkopf überdeckt – also das Sichtbild dominiert.

 

 

In der Verpaarung eines Haubenvogels mit einem Glattkopfpartner fallen zu gleichen Teilen Haubenvögel und Glattköpfe.







Faktor Ivoor

Der Faktor Ivoor wurde früher als Lipochrompastellfaktor bezeichnet. Im Sichtbild bewirkt der Faktor eine Abstufung der Fettfarbe in Pastelltönen. Während man früher annahm, dass der Faktor eine veränderte Federtextur zur Folge hatte und daraus sich eine optisch veränderte Wahrnehmung der Grundfarbe ergab, wissen wir heute aufgrund mikroskopischer Untersuchungen, dass in keinster Weise die Federtextur verändert ist, sondern vielmehr die Menge an eingelagerten Pigmenten reduziert ist.

Der Faktor vererbt geschlechtsgebunden rezessiv. Geschlechtsgebunden daher, da das betreffende Genpaar seinen Sitz in den Geschlechtschromosomen hat. Haben wir vorher bemerkt, dass ein rezessiver Faktor nur bei Zweifaktorigkeit in Erscheinung tritt, gilt dies bei der geschlechtsgebundenen Vererbung nur für das männliche Geschlecht. Ganz im Gegensatz zu den Säugetieren, ist beim Vogel das Männchen Träger des X-Chromosomensatzes, während das Weibchen nur ein X-Chromosom besitzt und das geschlechtsbestimmende Y-Chromosom.

Das Weibchen hat daher für das betreffende Merkmal nur ein Gen zur Verfügung, welches auf dem X-Chromosom seinen Sitz hat, wogegen das Männchen wie bei der freien Vererbung ein Genpaar zur Verfügung hat.

Beim Weibchen prägt daher die Einfaktorigkleit bereits das Sichtbild, da kein Genpaarling vorhanden ist, der dessen Ausprägung überdeckt und dominiert.

Beim Männchen ist dies jedoch bei Einfaktorigkeit der Fall, wo der den Faktor nicht tragende Genpaarling dominant ist. Es gibt also im geschlechtsgebundenen rezessiven Erbgang keine spalterbigen Weibchen, wohl aber Männchen.

Beim Männchen tritt der Faktor erst dann in Erscheinung wenn beide Paarlinge Träger dieser Faktors sind, er damit zweifaktorig ist.

In der Verpaarung  eines Glattkopfhahnes in gelb-ivoor mit einer gelben Haubenhenne ist folgende Nachzucht zu erwarten:

                    25% Hähne gelb Haube/spalterbig in ivoor

                        25% Hähne gelb Glattkopf/spalterbig in ivoor

25% Hennen gelb-ivoor Haube

       25% Hennen gelb ivoor Glattkopf  



 

 

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