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Wer Fehler findet kann sie mir mitteilen Aktualisierung am 08.05.2017
: Würmer

Würmer bei unseren Kanarien                                                  

Wurmerkrankungen bei unseren Kanarien sind gar nicht so selten wie es immer angenommen wird. Bei rechtzeitigem Erkennen sind die Würmer schnell und problemlos zu behandeln.                                                                                                                                          

Wir unterscheiden im einzelnen die Spulwürmer. Haarwürmer und Luftröhrenwürmer als hauptsächliche Arten. Ich möchte mich in diesem kleinen Artikel nicht mit weitgreifenden Ausführungen befassen, sondern mich auf das Wesentliche und eigenen Erfahrungen konzentrieren. In der Hauptsache werden wir uns in der Kanariezucht mit den Spulwürmern plagen müssen. Spüulwürmer sind verhältnissmäßige große weiße bis gelb/rote in den Därmen lebende Rundwürmer, die sich vom Blut des Vogels ernähren. Dadurch kann es zu starkem Befall zu Blutarmut, Lethargie und auch zu Durchfall kommen. Eine enorme Abmagerung ist die Folge und der Vogel stirbt. Bei ganz massiven Befall kann es auch zu einem Darmverschluß kommen. Ein Symthom, das sich vor einigen Jahren bei mir in der Zucht darstellte, war eine starke Nervenschädigung bei Jungvögeln im Nest, und später auch bei der fütternden Henne. Lähmungserscheinungen, so dass der Vogel sich kaum auf den Beinen halten konnte war eine Begleiterscheinung. Da ich eher an alles Mögliche dachte als an eine giftige Stoffwechselproduktion die die Spulwürmer produzieren, kam die Rettung des Vogels zu spät. Eine Obduktion brachte dann die Ursache an des Tageslicht. Trotzdem ich auf eine natürliche Grundversorgung wert lege, in dem der Vogel durch sein eigenes Immunsystem mit allen Krankheiten fertig wird, gibt es für die Zukunft vor der Zucht eine Wurmkur. Spulwürmer können auch die Ursache sein, für eine verminderte Legetätigkeit sowie einer schlechten Befruchtung.                                                                                              

Eine Infektion oder eine Übertragung der Würmer findet  leicht durch die sehr infektiösen Larven statt, die durch den Kot oder mit der Nahrung aufgenommen wird. Im Darm entwickeln sich dann die bis zu 30 mm langen erwachsenen Spulwürmer. Das hört sich sehr leicht und gut behandelbar an, ganz so leicht ist es aber nicht und darin liegt die große Gefahr einer erfolgreichen Behandlung (wenn sie denn überhaupt entgültig zu beheben ist). Zugegeben in den Boxen ist es durch Sauberkeit und häufigem Wechsel des Bodens leichter, als in den Volieren. Spulwürmer können monatelang in feuchtem Boden entwicklungsfähig bleiben. Es ist ein Teufelskreis. Die Larven entwickeln sich zu Würmern und bohren sich durch die Darmwand in alle anderen Organe und Körperteile und wie oben beschrieben, auch in den Muskeln. Sie können bei guter Versorgung der Wirtsvögel 8-10 Jahre überleben. Ein Teil gelangt in die Lunge, wandert über die Luftröhre in den Kehlkopf und in die Speiseröhre, werden wieder abgeschluckt und gelangen wieder in den Darm. Der Teufelskreis beginnt von neuem. Ich kann nur empfehlen den Kot der Vögel genauestens zu beobachten. Durchfall ohne besondere Ursache oder grauen weißlichen Kot zur Untersuchung geben. Boxen oder Bodengitter heiß abzuwaschen und desinfezieren. Als Behandlung oder Vorbeugung ist  concurat -L sehr wirksam. Ich gebe es über das Trinkwasser, man kann es aber auch über das Futter geben.


Haarwürmer                                              

Diese bis zu 80mm langen sehr dünnen farblosen Würmer sind sind bei unseren Kanarien, aber auch bei allen anderen Singvögeln, Sittichen und Papageien  zu finden. Sie sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Im Grunde sind die Symthome die gleichen wie bei den Spulwürmern. Auch die Behandlung mit dem Concurat - L ist auch hier erfolgreich. Sauberkeit des Bodens und der Futterutensilien vorrausgesetzt, verspricht auch hier Erfolg. Es gilt hier im Grunde das Gleiche, wie bei den Spulwürmern : " Wer sie einmal hatte sollte sich bewußt sein, dass es sehr schwer ist, sie überhaupt wieder los zu werden." Trotzdem sind bei entsprechender Beachtung das Kapitel " Würmer " kontrollierbar                                                                                                                                                                                                                               

Luftröhrenwürmer                                                                          

Luftröhrenwürmer leben wie der Name schon sagt in den Luftröhren der Vögel, Hühnern, Papageien und Singvögeln. Sie sind bei weitem nicht so groß, wie die beschriebenen Spul oder Haarwürmer. Sie besiedeln die Schleimhäute des Wirtstieres /Vogels. Die männlichen kleinen Würmer sind dauerhaft mit den Weibchen verbunden. Eine Infektion erfolgt durch aushusten oder durch gegenseitige Fütterung. Die Eier werden abgeschluckt, gelangen in den Darm und werden durch den Kot wieder ausgeschieden. Krankheitserscheinungen sind Blutarmut, Leber und Lungenentzündungen durch die Wanderung der Larven. Die adulten Larven verursachen Atemnot bei geöffnetem Schnabel, Husten und Kopfschleudern durch die Verstopfung der Luftröhre. Bei einer Vermutung der Erkrankung durch die Luftröhrenwürmer, sollte sofort ein Abstrich durch einen TA vorgenommen werden. Eine Behandlung durch Ivomex ist zwar schwieriger, aber auch nicht ohne Erfolg.

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